Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).

Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken).

Wenn Sie eine genaue Anfahrtsbeschreibung ab Ihrem Wohnort wünschen, klicken sie hier.

Wer trägt denn überhaupt die Kosten für eine stationäre Schmerztherapie (stationäre Rehabilitation) in dieser Klinik und in welchem Falle bezahlt die Krankenkasse oder die Rentenversicherung?
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Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Quelle: Web-Seite der Bundesregierung und Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen.

Sozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber den Rentenversicherungen. Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf , in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden. Hier gelangen Sie zum 1. Urteil (Sozialgericht Kassel). Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik. Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: www.schmerzklinik.com/sozialgericht2 oder auch https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik und vom Sozialgericht Köln erging die einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: www.schmerzklinik.com/sozialgericht3.

- Für Sie waren wir sehr fleißig -
Hier gelangen Sie zu (fast) allen Schmerzthemen (einfach nur anklicken)

Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:

Arthrose, Bandscheibenvorfall, Borreliose, Brennende Füße, Cluster-Kopfschmerz: Komplexes regionales Schmerzsyndrom, Durchblutungsstörung, Dorsalgie, Fibromyalgie, Fibromyalgiesyndrom, Gelenkschmerzen, Gesichtsschmerzen, Gliederschmerzen, Gürtelrose, Herpes zoster, Hüftschmerzen, Ischias, Kausalgie, Kopfschmerzen, Kreuzschmerz, Leistenschmerzen, LWS-Syndrom, Lumbalgie, Lumboischialgie, Migräne, Morbus Sudeck, Nervenschmerzen, Neuralgie, Neuritis, Neuropathie, Osteomyelitis, Polyneuropathie, postzosterische Neuralgie, Restless legs, Rückenschmerzen, Schlaganfall, Schulterschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Spinalkanalstenose, Steißbeinschmerzen, Zephalgie

Internationale (englischsprachige) Themen: Causalgia, Complex Regional Pain Syndrome, Complex regional pain syndrome type I, Complex regional pain syndrome type II, CRPS, CRPS-Type II, Face Pain, low back pain, Prosopalgia, Reflex Sympathetic Dystrophy Syndrome, Sudeck atrophy, Sudeck disease, Sudeck dystrophy

Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:

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Impressum


SYMPHYSE
Symphysis pubica, Symphysis pubis

Der Begriff "Symphysis" bzw. "Symphyse" kann mit dem einfachen Wort -Verwachsung- übersetzt werden.

Der Begriff "Symphysis cartilaginea" steht für die Verbindung zweier Knochen mittels Faserknorpel.
Sind zwei Knochen
dagegen bandartig mit einander verbunden, so handelt es sich um ein Gelenk.

Es gibt zwei verschiedene Symphysen:

  1. Die Intervertebral- Symphyse (Symphysis intervertebralis) - Mit diesem Ausdruck wird die die Bandscheibe samt vorderem und hinterem Längsband bezeichnet.
  2. Die Schambein - Symphyse (Symphysis pubica, oder auch als Symphysis pubis bezeichnet) verbindet beide Sch am bein e und besteht aus einer Faserknorpelscheibe mit zugehörigen Bändern (Ligamentum pubicum superius und Ligamentum arcuatum pu bis).

Schmerztherapeutisch sind beide Symphysen von Bedeutung.

Zur Schmerzbehandlung bei einer Bandscheibenschädigung gelangen Sie hier: http://www.bandscheibenschaden.org (einfach anklicken).

Eine Störung im Bereich der Scha mbein - Symphyse (Symphysis pubica, Symphysis pubis) führt zum sog. Symphyse nsyndrom und äußert sich als Schmerzen am Schambein, die aber auch in den Oberschenkel, eventuell sogar bis in den Unterschenkel und Fuß ausstrahlen können und dann von einer pseudoradikulären Symptomatik (= Krankheitszeichen bei einer scheinbaren Störung einer Nervenwurzel der Lendenwirbelsäule) kaum mehr zu unterscheiden sind. Im Unterschied dazu bleiben die mehr seitenbetonten Schmerzen bei einer Ostitis pubis (= Knochenentzündungen am Sch ambein) und auch Periostitis (= Knochenhautentzündung) meist auf das Sch ambein lokal (= örtlich) begrenzt.

Mögliche Ursachen für ein Symphyse nsyndrom:

  • Entzün dung (die sog. Symphysitis)
  • Prellung
  • Zerrung, Überdehnung, häufig im Rahmen eines Beckenbruchs oder bei Frauen auch nach einer Entbindung

Differentialdiagnostik (= was außer einem Symphyse nsyndrom sonst noch als Schmerz ursache in diesem Bereich in Frage kommt):

  1. Periostitis pubis (= Knochenhautentzündung)
  2. Schambeinentzündung, auch als Osteitis pubis (= Knochenentzündung des Schambeins) bezeichnet
  3. Grazilis-Syndrom (= Insertionstendopathie des Musculus g racilis), auch als Pierson-Syndrom bezeichnet


Medikamentöse Schmerztherapie beim Symphyse
nsyndrom:

Akut (= plötzlich einsetzend, heftig) und subakut (= eher schleichend verlaufend) können zunächst (vorwiegend) peripher wirkende Analgetika (= Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale Antirheumatika (= Rheuma mittel), aus dieser Gruppe möglichst lang wirkende und magen schonende wie z.B. Meloxicam. Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind diesog. COX-2 Inhibitoren, z.B. Parecoxib oder Etoricoxib, allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Manchmal sind aber die Schmerz zustände nur mit zentral wirkenden Analgetika (z.B. Tramadol, Tilidin, bzw. Tilidin mit Naloxon oder auch Morphin) (= im Gehirn bzw. Rücken mark wirkende Schmerzmittel) beherrschbar.
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva
(= Mittel gegen Depression, aber auch bei chronischen Schmer zen hilfreich) (z.B. Doxepin, Maprotilin) oder Neuroleptika hilft in vielen Fällen Schmerzmittel einzusparen.

Bei relativ "schlanken" Personen ist beim Symphyse nsyndrom auch eine wiederholte Salbenbehandlung (z.B. mit Voltaren ®) hilfreich.
Spezielle Schmerztherapie bei einem Symphyse nsyndrom:

Im Rahmen der therapeutischen Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) eignen sich wiederholte Bupivacain-Infiltrationen im Bereich der Symph yse bzw. des Sch ambein s, zwischendurch auch mit Kortison-Zusatz.

In ganz hartnäckigen und heftigen Fällen wird man sich wohl für eine kontinuierliche epidurale Blockade mit Katheter entscheiden.

Daß Lokalanästhetika (= örtliche Betäubungsmittel) auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier.

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aktualisiert: >07.09.2008</>http://www.symphyse.de kusb&
http://www.symphyse.de/symphyse-entzuendung <strong>Symphysis pubica</strong> <strong>Symphysis pubis</strong>

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